Rheumatologie
Wenn der Verdacht oder bereits die feste Diagnose einer rheumatischen Erkrankung besteht, erfolgt eine zusätzliche rheumatologische Untersuchung unter Einschluss der Labor-, Röntgen- und ggf. auch weiterer Diagnostik-
verfahren. In unserer rheumatologischen Sprechstunde werden gerade diese Bausteine zur Diagnostik entzündlicher Gelenkerkrankungen wie bei einem Puzzle zusammengesetzt. "Rheuma kann man aus dem Blut allein nicht feststellen, hierzu bedarf es viel klinischer Erfahrung und der oben angesprochenen diagnostischen Hilfsmittel." Gerade der rheumatologische Patient ist häufig ein chronisch kranker Patient, welcher nur im Zusammen-
wirken Patient, Hausarzt, internistischem und orthopädischem Rheuma-
tologen und entsprechenden Orthopädietechnikern befriedigend behandelt werden kann.
Typische Rheumahand
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Unter dem Oberbegriff „Rheuma“ fasst man eine ganze Gruppe Erkrank-
ungen zusammen, die durch chronische Entzündungen der Gelenke, der Muskeln, der Sehnen und / oder auch der inneren Organe gekennzeichnet sind. Diese Erkrankungen sind abzugrenzen von den Verschleißleiden, die oft fälschlicherweise als Rheuma bezeichnet werden. Die entzündlichen Rheumakrankheiten können im schlimmsten Fall zu Gelenkschädigungen führen, die letzten Endes nur noch durch aufwendige Operationen gebessert werden können.
Die Diagnose einer Rheumaerkrankung im Sinne einer Entzündungskrankheit wird gestellt durch die körperlichen Untersuchung, die Vorgeschichte sowie ergänzende Blutuntersuchungen und Röntgenbilder.
Nach Diagnosestellung einer solchen Erkrankung ist in vielen Fällen eine medikamentöse Therapie anzusetzen, die als Dauertherapie letztendlich den Entzündungsprozess stoppen und Gelenkschäden verhindern soll. Therapie- begleitend sind regelmäßige Blutuntersuchungen erforderlich, die aber auch beim Hausarzt durchgeführt werden können.
Die Orthopädie Weyhe verfügt über die Möglichkeiten der Diagnostik rheumatischer Erkrankungen, des Weiteren können hier entsprechende Therapien eingeleitet werden. Die Praxis ist Mitglied des kooperativen Rheumazentrums Bremen, so dass im Bedarfsfall Vorstellungen in angeschlossenen rheumatologisch ausgerichteten Praxen oder Kliniken veranlasst werden können.
Die Therapie mit speziellen Rheumamedikamenten und die erforderliche Überwachung der Blutwerte ist in Niedersachsen eine budgetfreie Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Letzte Änderung am Sonntag, 29. April 2012

